„Wahre Religion ist Einfalt der Sitten in Häusern und öffentlich, Ehrbarkeit auf den Straßen, Rath und Verstand der Schrift, Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit, Bravheit, Billigkeit gegen jedermann“.

Johann Gottfried Herder (1744–1803)
Kirchenmann, Philosoph und Theologe der Aufklärung 

Quelle: Johann Gottfried Herder in der Predigt zum Jahrestag der Wilhelm-­Ernst-­Stiftung, 30. Oktober 1796, nach der Handschrift in der Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, HN XXII, 169, hier: Bl. 4r. 

Zur Person

  • 1776 Berufung zum Generalsuperintendenten für Sachsen-­‐Weimar („Bischof des Herzogtums“) gegen den Widerstand orthodoxer Lutheraner auf Betreiben von Christoph Martin Wieland und Johann Wolfgang von Goethe 
  • Ordination zum Ersten Pfarrer an der Weimarer Stadtkirche St. Peter und Paul, Oberkonsistorialrat, Kirchenrat, 1801 Präsident des Oberkonsistoriums in Weimar
  • Setzte sich erfolgreich für die Weiterentwicklung des Weimarer Kirchen-­‐ und Schulwesens ein 
  • 1778 Herausgabe eines neuen erfolgreichen Gesangbuches in Sachsen-­Weimar-­Eisenach und Sachsen-­Jena 
  • 1788 Eröffnung eines Lehrerseminars 

Johann Gottfried Herder auf Augenhöhe
Am Graben 4
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